Vielleicht hast Du schon mal vom Gesetz der Resonanz gehört? Eines der bekanntesten hermetischen Gesetze.

Aber es gibt noch mehr - insgesamt sind es 7 Gesetze oder Prinzipien - diese sind im Kybalion (Erstfassung 1908) veröffentlicht.

Hier bekommst du einen kleinen Einblick:

1. Gesetz der Schöpfung:

Hierbei geht es um die Existenz MIT und AUF allen Ebenen.

Dieses Gesetz besagt, dass der Ursprung unseres Lebens geistiger Natur ist. Unsere Gedanken sind es, die Veränderungen in Gang setzen und Neues erschaffen können. Durch Visualisierung erzeugt man das, was sich dann in der Materie realisiert.

Man sendet also die Visualisierung an das Universum (oben) und von dort aus wird es nach unten gesandt.

2. Gesetz der Resonanz:

Beim Gesetz der Schöpfung ging es schon um Ebenen. Das Gesetz der Resonanz bezieht sich auch auf Ebenen (physisch, geistig, spiritiuell). Diese drei Ebenen müssen miteinander stimmig sein, um in die Wunscherfüllung gehen zu können.

Erst wer sich selbst verändert, kann seine Außenwelt verändern. Das ist die wesentliche Aussage dieses Prinzips. Es beruht auf der Vorstellung, dass Gleiches einander anzieht, während Ungleiches einander abstößt.

3. Gesetz der Schwingung:

"Nichts ruht, alles bewegt sich, alles schwingt." (Kybalion)

Kennst du das? Wenn sich ein Gegenstand unglaublich schnell dreht, ist dieser für das menschliche Auge nicht mehr nachvollziehbar. Er wird sozusagen "unsichtbar" und gelangt dann auf die geistige oder spirituelle Ebene. Die Schwingung hat sich quasi erhöht.

Stillstand existiert nicht. Selbst Dinge, die unbeweglich erscheinen, schwingen auf atomarer Ebene. ALLES besteht aus Atomen! Diesem Prinzip folgend ist die Frequenz deiner eigenen Schwingung entscheidend, um dein Leben nach deinen Vorstellungen gestalten zu können.

Stell dir zwei Regler vor, ähnlich eines Mischpultes. Du gibst auf dich Acht, es passieren positive Dinge, der Regler / deine Schwingung ist weit oben.

Daneben eine Person / Du in einer Situation die stressig ist, es passieren negative Dinge, die Verbindung zu sich selbst ist schwach, dann ist der Regler relativ weit unten.

Es ist normal, dass die Regler ihre Position ändern (Schwingung aber auch Rhythmus ist nicht nicht linear ;-) ) aber unsere Aufgabe ist, es immer wieder auszugleichen. Die Balance zu halten! Bei Mensch & Tier...

4. Gesetz der Polarität

Oder auch Dualität genannt. Oder duales System. Oder Dualsystem.

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Gut und Böse bilden immer zwei Gegenpole,  die ohne einander nicht existieren können.

Alles besitzt zwei Pole, zwei Polaritäten. Nord- und Südpol. Hell und dunkel. Ebbe und Flut. Licht und Schatten. Und beides gehört zusammen, ohne ist ein Leben schlichtweg nicht möglich, weil die Balance fehlt.

Aber mehr noch - die dualen Elemente sind zwei Pole eines gleichen Spektrums.

Nord und Süd gehören zu den Himmelsrichtungen. Tag und Nacht gehört zum Rhythmus der Erde. Heiß und kalt zur Temperatur.

Und es gibt immer noch Abstufungen. Tag und Nacht beinhaltet Dämmerung & Sonnenaufgang. Heiß und kalt hat genauso verschiedene Temperaturen.

Das Gesetz der Polarität befasst sich also mit Elementen und Spektren. Wenn es gelingt, das Unerwünschte - "zu heiß", "zu kalt", "zu hell", "zu dunkel" zu beseitigen, bleibt das Angenehme, das ins Leben einziehen darf.

5. Gesetz des Rhythmus

Dieses Gesetz ist eng verbunden mit dem der Polarität, dem Gesetz der Resonanz und dem Gesetz der Schwingung.

Eigentlich sind all hermetischen Gesetze oder Prinzipien miteinander verbunden.

Das Gesetz des Rhythmus besagt, dass der Schwerpunkt ständig von einem Pol zum anderen schwingt. So entsteht ein immerwährender Kreislauf, der unser Leben bestimmt. Dass Alles in einem ewigen, gezeitenähnlichen Rhythmus hin und her fließt.

Ebbe und Flut, die Jahreszeiten, Ein- und Ausatmen, Tag & Nacht. Gefühlsschwankungen oder auch die Tatsache, dass auf "schlechte" Tage immer wieder gute Tage folgen, ist auf das Gesetz des Rhythmus zurück zu führen.

Und die Gewissheit, dass es eine Art Rahmen gibt, dass es immer wieder "zurück" zum Gegenspieler geht!

Hat doch etwas beruhigendes, oder?

6. Gesetz der Ursache & Wirkung

Auf jede Aktion folgt eine Reaktion! Mach dir das für dein eigenes Handeln bewusst und gehe achtsam mit dem um, was du in die Welt entsendest.

Mit dem hermetischen Gesetz von Ursache & Wirkung geht es darum, dass nichts, aber auch gar nichts, zufällig geschieht.

Es sei denn im Sinne von „es fällt dir zu“. Oft ist die Ursache, wenn man meint, es wäre ein Zufall, gerade nicht klar ersichtlich.

Kybalion:

„Jede Ursache hat ihre Wirkung, jede Wirkung hat ihre Ursache, alles geschieht gesetzmässig, Zufall ist nur der Name für ein noch nichterkanntes Gesetz, es gibt viele Ebenen der Ursächlichkeit, aber nichts entgeht dem Gesetz.“

Alles hat eine Ursache und eine Wirkung und dazwischen liegen Verwicklungen, Verkettungen und Verstrickungen.

Wenn du dir zum Beispiel Authentizität wünschst, dann wäre Authentizität die Wirkung! Die Ursache ist, dass du deinen Wert nicht kennst bzw. lebst.

Daraus entsteht Verunsicherung, was in diesem Fall für die Verwicklung steht.

Du darfst also die Verunsicherung hinter dir lassen, um in die Authentizität zu kommen! So geht das mit jedem Thema.

7. Gesetz des Geschlechts

Wie das Yin-Yang-Symbol.

Dieses Prinzip richtete sich nach der Vorstellung, dass wir männliche & weibliche Eigenschaften benötigen, um unsere schöpferische Kraft voll zu entfalten. Diese Eigenschaften wohnen jedem Menschen inne und haben rein gar nichts mit dem körperlichen Geschlecht zu tun.

Ein Leben in Balance zwischen 🚺 und 🚹.

Weiblich: Yin, Kreativität, Emotionen, empfangen, intuitiv...

Männlich: Yang, Abenteuer, Absichten, geben, bodenständig...

Nach Abenteuer & Aktivität ist es wichtig, dass auch wieder Ruhe einkehrt!

Oder zB ein Tag voller Tabellen & Formeln erhöht die männliche Energie. Mit etwas Malen oder Meditation wird die weibliche Energie gestärkt.

Wo lebst du deine männliche Energie? Wo die weibliche Energie? Ist es ausgeglichen?